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 | BiografieIch habe mich schon früh für alle Arten von Musik interessiert und auch früh angefangen, Musik zu sammeln. Die ersten Gehversuche als DJ machte ich zu Schulzeiten. Eigentlich hatte ich nie vor, ein DJ zu werden. So richtig angefangen hat alles damit, dass ich mir anfangs 90er meine ersten Vinyl- Platten mit dem damals angesagtesten Sound der aufkommenden Techno-Bewegung zulegte. Ende der 90er beherrschte ich so langsam die Kunst des Plattendrehens. Natürlich vorwiegend mit Trance- House- und Technoscheiben. Mich faszinierte nicht nur die Musik, die damals wirklich noch etwas Neues war, sondern vor allem auch die Kunst des Mixens. Die Auswahl der richtigen Tracks, die nicht nur für Stimmung sorgen sondern auch zusammen passen müssen, das angleichen des Tempos, der richtige Zeitpunkt für den Übergang: Wenn man das alles perfekt hinkriegt, macht es richtig Spass! Daher kam auch gar nichts anderes als Plattenspieler und Vinyl in Frage. Auch heute macht es mir noch sehr viel Spass, mit Vinyl Beat-genau zu mixen. Mittlerweile habe ich mich nicht nur technisch weiterentwickelt, auch was die Musikrichtung angeht bin ich viel breiter geworden. Ich habe mich schon immer für alle Stilrichtungen interessiert und meine private Musiksammlung wurde über die Jahre immer grösser. Im Januar 2006 wurde ich als Resident DJ im Unit-5 Club in Zürich gebucht. Eigentlich sollte ich vorwiegend House spielen. Bald wurde klar, dass das Publikum des Clubs eine breitere Musikpalette bevorzugte. Es musste tanzbar sein und sollte von den aktuellen Charts bis zu den 70’s von allem etwas beinhalten. So begann ich meine zweite DJ-Karriere bei der es weniger um mixtechnisches Können geht, als viel mehr um die richtige Soundauswahl: Die richtigen Tracks zur richtigen Zeit damit es nie langweilig wird und jeder auf seine Kosten kommt.
| | | | | | Mittlerweile umfasst meine Musiksammlung ca. 25’000 Musiktitel. Ca. 8’000 davon eignen sich, um damit richtig Party zu machen! Die Auswahl ist also gewaltig. So ist es auch ein Leichtes, auf (fast) alle Musikwünsche einzugehen. Ich habe viel Zeit darin investiert, mein Musikarchiv sauber zu kategorisieren und zu ordnen, damit ich immer den richtigen Sound zur Hand habe! Bevorzugt spiele ich einen Mix aus den aktuellsten Chart-breakern und dem Besten aus den letzten 40 Jahren. Ich lege dabei grossen Wert darauf, nicht immer dieselben Stücke zu spielen, welche schon von anderen DJ’s todgespielt wurden. Natürlich gibt es Klassiker, die gehören einfach immer wieder dazu! Ich lege Wert darauf, nach Möglichkeit nur den Sound zu spielen, der mir auch selber gefällt. Der Spassfaktor muss für mich stimmen. Nur so kann ich als DJ die gute Stimmung rüber bringen. Ich verzichte daher darauf an Events zu spielen, wo mein Musikstil nicht hinpasst. Ich gehe zwar immer gerne auf Musikwünsche ein, diese müssen aber in mein Konzept und vor allem in das Konzept des Veranstalters passen.
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